Väter an den Herd

Unserer Familienministerin nehmen zu wenige Väter die Elternzeit in Anspruch. Das will sie ändern. Die grandiose Idee zur Umsetzung sieht so aus:
Das Elterngeld solle nur noch dann voll ausgezahlt werden, wenn die Väter länger als zwei Monate zu Hause bleiben!

Das klingt mir verdächtig nach: Väter gehören an den Herd! Ein so genanntes “Kompetenzzentrum Familie” empfiehlt ebenfalls die Zahl der Vätermonate zu erhöhen.

Die Ministerin sieht einen Trend in der Zunahme von Geburten. Erstmals seit Jahren sei kein Geburtenrückgang, sondern stattdessen die höchste Geburtenrate seit der Wiedervereinigung zu verzeichnen.

Wenn das daran liegt, dass die Eltern eine Elternzeit in Anspruch nehmen können, dann wäre die rigorose Lösung, die Elternzeit auf 18 Jahre auszudehnen. Natürlich für Mutter und Vater. Die Kinder gehen dann arbeiten, um die Eltern zu ernähren. Dann wird Roman Herzog sich wieder melden und über eine Rentnerdemokratie klagen, die auf Kosten der Jüngeren lebt!

Quelle und weitere Informationen
Väter in der Elternzeit – Von der Leyen für längere Baby-Auszeit

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Eine Reaktion auf “Väter an den Herd”

  • Georg Helmut schreibt:

    18 Jahre, endlich mal ein vernünftiger Vorschlag. Spaß beiseite. Was will man jetzt eigentlich? Väter, die ihre Frau nach der Geburt unterstützen? Was sollen die zwei verpflichtende Monate bringen? Man macht doch hier schon wieder den ersten Rückzieher. Scheinbar gab es für die Familienministerin einen Dämpfer des Finanzministers: “Du Uschi, die Papas kosten uns zu viel Kohle, lass Dir mal was einfallen, wie wir den Staatssäckel entlasten!”

    Familie als Wirtschaftsfaktor, ich krieg das K… Alle Massnahmen sind halbherzig und sollen die Rente retten. Man will es jedem recht machen und vergrault alle. Ich reg mich jedesmal wieder über dieses Thema auf.

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