Wann ist ein Blog erfolgreich?
Immer mal wieder stosse ich auf Blogartikel, in denen etwas in dieser Art auftaucht:» …,wenn ein Blog erfolgreich werden soll.«
Was der Schreiber unter einem »erfolgreichen Blog« versteht – dazu habe ich bisher Nichts gefunden. Kann man das überhaupt beschreiben? Sicher nicht allgemeingültig. Zumal ja ein Großteil der Blogger nicht blogt, um »erfolgreich« zu sein, oder?







24. November 2009 at 22:10
Was ist ein Blog? Ein offentliches Tagebuch.
Und wann ist ein Tagebuch erfolgreich? Wenn es den Schreiber erfreut.
So sehe ich das zumindest.
25. November 2009 at 08:07
So sehe ich das auch – anscheinend gibt es dazu aber andere Einschätzungen, wobei immer nur von einem “erfolgreichen Blog” gesprochen wird, aber keine Definition, was man darunter zu verstehen hat, vorgenommen wird.
Viele Grüße nach Duisburg,
oldman
25. November 2009 at 09:28
Hallo oldman, um die Frage (Was ist ein erfolgreicher Blog?) kurz aus meiner Sicht zu beantworten. Es ist meiner Meinung nach nach dem Ziel des Blogs zu unterscheiden:
1.) Blog als Tagebuch/Spaßblogger
Hier würde ich einen Blog als erfolgreich einstufen, wenn der Blogger zufrieden gestellt wird und eine treue Leserschaft aufgebaut wird, die an der Person interessiert ist.
2.) Blog mit Profitausrichtung
Selbstverständlich eignet sich ein Blog als CMS-System auch, um Geld im Internet damit zu verdienen. Als erfolgreichen Blog würde ich hier einen Blog bezeichnen, der hohen Gewinn in Euro aufzeichnen kann. Diese Art von Blogs sind auf eine große Leserschaft aus. Hier steht klar der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund.
Ich finde, dass mein Artikel auf beide Punkte zutrifft. Eine Spracherkennungssoftware erhöht die Produktivität und erleichtert das Schreiben von Blog-Artikeln
25. November 2009 at 13:33
Zu 1.) stimme ich zu.
2.) ist meiner Meinung nach kein Blog, sondern die Verwendung eines technischen Blogsystems als Basis für eine kommerzielle Webpräsenz.
Spracherkennungssoftware ist für beides hilfreich, soweit sie das Versprochene hält.
25. November 2009 at 13:16
Bloggen um richtig Geld zu verdienen hat nichts mit einem Tagebuch zu tun. Selbst wenn kommerzielle Seiten als Blog geführt werden sind sie deswegen noch lang keiner. Zumindest sehe ich sie als keine Blogs im herkömmlichen Sinne an.
Ein schön geführter Privatblog, meinetwegen gerne auch mit einer Fachrichtung ist mir tausend mal lieber als eine 1280×1024-Ansicht voller Affiliate-Links und dergleichen – aber gerne jedem seine eigene Meinung.
25. November 2009 at 13:34
Sehe ich auch so – siehe meine Antwort zum Kommentar von Konstantin.
25. November 2009 at 13:47
Ich verstehe jetzt nicht ganz warum ein Blog mit Gewinnabsichten kein Blog sein soll. Solange es einen Kommentarbereich (Trackback, RSS-Feeds, Blogroll, …) gibt und regelmäßige Einträge eines Autors über bestimmte Themen aus seinem Leben oder zu bestimmten Themen, kann man die Webseite auch Blog nennen.
Wenn jemand rein privates Zeug schreibt, dann ist es ein Privat-Blog, so wie es auch Thomas geschrieben hatte – also eine spezielle Richtung. Warum gibt es sonst Finanz-Blogs? Damit die Leute über Ihre eigenen Finanzen öffentlich schreiben?
Auch interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
25. November 2009 at 14:17
Hallo Konstantin,
solange dies zutrifft: “regelmäßige Einträge eines Autors über bestimmte Themen aus seinem Leben” stimme ich zu. Es gibt aber viele Websites, die als “Blog” auftreten, ein technisches Blogsystem verwenden, aber wo nichts “aus seinem Leben” auftaucht. Ob das dann ein Blog ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich sehe das eher etwas eingegrenzter.
Man kann eine Website “Finanz-Blog” nennen, aber .. siehe Vorstehendes.
Viele Grüße,
oldman
25. November 2009 at 14:20
Gut, ist deine Ansicht. Die von Wikipedia und meine ist anders.
26. November 2009 at 10:10
Ich denke, über die Grundansicht eines Blogs muss man nicht mehr diskutieren. Das Problem liegt m.E. daran, das diverse Blogsoftware durch seine Struktur und erhältliche Plugins sich sehr gut als CMS verwenden lassen, was viele auch tun. Und da stellt sich schnell die Frage, ob dort noch “gebloggt” wird. Da muss ich Oldman im vorletzten Kommentar zustimmen. Denke allerdings auch, das es nicht unbedingt auf den privaten Inhalt ankommt. Wenn ein Firmenblog regelmäßig über seinen Tagesablauf und Geschenisse berichtet, ist es auch als Blog anzusehen.
26. November 2009 at 11:56
Stimme ich zu, Inhalt muss nicht immer privat sein; aber es sollte nicht deswegen automatisch ein Blog sein, weil man ein technisches Blogsystem verwendet.
26. November 2009 at 10:14
Nachtrag: Die eigentliche Frage, wann ein Blog erfolgreich ist, beantwortet sich eigentlich damit, das der Betreiber ja auch gelesen werden will. Die Zahl der Besucher und Kommentare zeigen dann, ob sein “Geschreibsel” gerne gelesen und kommentiert wird. Und ich glaube genau das ist doch auch das Ziel einen jeden Bloggers.