Okt
18
2008
von oldman
Als ich noch mit Microsoft OS beschäftigen musste (lang ist es her), ärgerte ich mich auch mit den Produkten von Symantec herum. Die machten nur Schwierigkeiten, sollten Sicherheit bringen, störten aber mehr die Anwendungen bei der Arbeit.
Wenn ich jetzt lese, was der Chef von Symantec so von sich gibt, dann bin ich doppelt froh, nichts mehr mit denen zu tun zu haben. Da geht es mir wie tuxpost.de.
Der Chef des IT-Sicherheitskonzerns Symantec hält es für sinnvoll, IP-Adressen und Suchprofile zu speichern, um Nutzer in Kategorien einzuteilen und Kriminelle aufzuspüren. “Man schaut, was ist das für ein Anwender, welche Seiten hat er besucht, welche Gefahr geht von ihm aus”, sagte John W. Thompson den VDI Nachrichten. “Auf Basis dieser Infos lässt sich dann ein Profil erstellen und Unternehmen können darauf entsprechend reagieren.”
Allgemein sei das Datenschutzverständnis der Europäer übertrieben, so der gebürtige US-Amerikaner. “In Europa ist immer alles eine Frage des Datenschutzes. Die EU sagt: Eine IP-Adresse ist privat, das ist übertrieben. Datenschutz wird über alles gestülpt, dient oft nur als Vorwand.” Über einige dieser vermeintlichen Ängste müsse die Gesellschaft “hinwegkommen”, um ein “sicheres Internet” zu erhalten. An einer IP-Adresse sei wenig Schützenswertes.
Kompletter Artikel bei Golem
Ehrlich ist er ja, das muss ich ihm lassen. Aber das wäre es dann auch schon.
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Okt
6
2008
von oldman
Erotikunternehmer Huch hatte der Telekom schon vor zwei Jahren mitgeteilt, dass er die illegal kopierten Kundendaten besitzt. Die interessierte das nicht.
Auszüge aus dem Interview in der TAZ:
Was haben Sie dann mit den T-Mobile-Daten gemacht?
Ich habe schon zwei Stunden später über meinen Anwalt einen Aktenvermerk über den Vorgang anfertigen lassen. Dann habe ich T-Mobile kontaktiert.
Und wie war dort die Reaktion?
Dort wusste man schon, dass die Daten auf dem Markt sind. Es hieß, dass meine Informationen an die Polizei weitergegeben werden. Außerdem hat mich T-Mobile aufgefordert, die Daten auf meinem Computer zu sichern.
Und das haben Sie gemacht?
Natürlich. Ich dachte ja, die Polizei kommt bald, um sich die Daten anzuschauen. Aber dann ist nichts mehr passiert. Von T-Mobile habe ich nichts mehr gehört und auch die Polizei hat sich nicht gemeldet.
Haben Sie T-Mobile auch auf den Österreicher hingewiesen, der ihnen die Daten verkaufen wollte?
Ja. Ich habe sogar Daten zu seiner möglichen Identität mitgeteilt. Aber soweit ich weiß, hat damals keine Durchsuchung oder ähnliches stattgefunden.
Soviel zum Datenschutz und dem Interesse an Aufklärung bei einem Unternehmen, welches Vorratsdatenspeicherung durchführen muß! Herrn Obermanns Entschuldigung kann man vergessen….
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Sep
28
2008
von oldman
Ich könnte hier im Blog schon eine eigene Kategorie dafür einrichten:
Datenverlust in Großbritannien.
Schon wieder sind Daten gestohlen worden.
Das britische Verteidigungsministerium musste erneut berichten, dass aus einem doppelt gesicherten Personalbüro auf dem Luftwaffenstützpunkt Innsworth am letzten Dienstag drei USB-Speichermedien mit persönlichen Daten von bis zu 50.000 ehemaligen und aktuell dienenden Soldaten gestohlen wurden.
Der wievielte Fall von Datendiebstahl, Datenverlust etc. in Großbritannien ist dies inzwischen? Gesetze zum Datenschutz sind unerläßlich, Gesetze gegen Schlamperei gibt es noch nicht!?
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Aug
4
2008
von oldman
Google “Streetview” und das Ende der Privatsphäre – ein Beispiel der US-Bürgerrechtsorganisation National Legal and Policy Center (NLPC) :
Die Bürgerrechtler zeigten den Wohnsitz eines ungenannten Google-Managers im kalifornischen Palo Alto sowie diverse andere Details, die sich aus den Datenbanken des Internet-Konzerns herauslesen ließen. Darunter waren unter anderem Autokennzeichen, die Marke des verwendeten Alarmsystems, die von dem Manager beauftragte Gartenbaufirma sowie Kreuzungen, die er auf seinem täglichen Weg in die Firma nehmen muss. Vorstellbar wäre aus diesen Informationen etwa, die Person anzugreifen oder zu entführen, hieß es von der NLPC. “Vielleicht existiert ja in Googles Welt keine Privatsphäre, doch in der realen Welt ist sie ein enorm wichtiges Recht, das von Firmen wie Google Schritt für Schritt untergraben wird. Diese Heuchelei ist atemberaubend”, sagt NREL-Vorsitztender Ken Boehm.
Laut Google gibt es keine Privatsphäre mehr, so dass sich auch Google nicht mehr um die Beachtung der Privatsphäre kümmern muss. Verquere Logik!
Wenn man mit Diensten wie “Streetview” oder dem Satellitenangebot “Google Earth” dafür sorgt, dass dieser letzte Rest der Privatsphäre des eigenen Hauses verschwindet, dann sieht man “Privatsphäre” natürlich nicht als schützenswertes Gut an!
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Jun
2
2008
von oldman
Website von Bundesinnenminister Schäuble gehackt
Die offizielle Internet-Präsenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ist am heutigen Samstag gehackt worden. Für mehrere Stunden zierten ein Fantasy-Schädel und der Hinweis “This page has officially been hacked by a pro!” die Website.
Da muss ich schmunzeln!
Via Heise
Microsoft warnt vor Safari
Microsoft untersucht eine kritische Sicherheitslücke, die beim Einsatz von Apples Browser Safari unter Windows entsteht. Bislang werde die Sicherheitslücke allerdings nicht aktiv ausgenutzt, so Microsoft.
Interessant – für Microsoft ein neues Erlebnis – die Sicherheitslücken lagen bisher immer in den eigenen Programmen.
Via Golem
LinuxTag hatte Besucherzuwachs
Über 11.000 Besucher sind 2008 zum LinuxTag 2008 nach Berlin gekommen, der Anteil der teilnehmenden Unternehmen konnte gesteigert werden. Und ein Termin für das kommende Jahr steht auch fest.
Die Erfolgsstory geht weiter!
Via Golem
Daten von 4,5 Millionen Bankkunden in den USA verloren
Der US-amerikanischen “Bank of New York Mellon” sind rund 4,5 Millionen Kundendatensätze verloren gegangen. Der Vorfall soll sich zwar schon Ende Februar 2008 zugetragen haben, doch erst jetzt bestätigte das Unternehmen, dass der Transport eines Datenbandes schiefging. Es sollte nicht der einzige Zwischenfall für die Bank bleiben.
Besonders brisant: Die Daten sollen nicht verschlüsselt gewesen sein. Die Datensätze umfassen unter anderem die Namen und Sozialversicherungsnummern der Kunden.
Hier die “Bank of New York Mellon”, bei uns die “Telekom”.
Via Golem
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Apr
5
2008
von oldman
Das Image von Lidl ist durch die Video-Überwachungsaffäre stark beschädigt. Der Discounter nimmt das sehr ernst und erstellt jetzt mit dem ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Joachim Jacob ein neues Überwachungskonzept. Das dies erforderlich ist, beweisen weitere Meldungen.
Video-Überwachung ist laut Lidl unabdingbar, um Betrugs- und Raubüberfälle aufklären zu können. Diese soll aber künftig – und das ist der Unterschied gegenüber der bisherigen Praxis – offen geschehen. Zusammen mit dem ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Joachim Jacob entwickelt Lidl jetzt ein neues Überwachungskonzept.
Die Überwachungen von Beschäftigten bei Lidl sowie bei Edeka und Plus sind nach Ansicht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar keine Einzelfälle; und nicht nur bei Lidl geschieht dies heimlich.
Datenschutz ist, wie diese Meldung zeigt, auch bei Lebensmittelhändlern ein heisses Thema. Bei einem US-Lebensmittelhändler wurden 4 Millionen Kreditkarten-Datensätze gestohlen.
Im Zuge der Video-Überwachungsaffäre warnen Verbraucherschützer davor, beim Lebensmitteldiscounter Lidl mit der EC-Karte zu zahlen, da offenbar die Kameras in den Filialen theoretisch in der Lage sind, die Eingabe des Pin-Codes zu erkennen. Dies würde allerdings auf Video-Überwachungen in anderen Handelsbetrieben ebenfalls zutreffen.
Quellen und weitere Informationen:
Datenschützer entwickelt mit Lidl neues Videoüberwachungs-Konzept
Mitarbeiter-Bespitzelung im Handel: Auch Edeka und Plus im Visier
4 Millionen Kreditkarten-Datensätze bei US-Lebensmittelhändler geklaut
Verbraucherschutz: Vorsicht vor EC-Kartenzahlung bei Lidl
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Feb
26
2008
von oldman
Es geht um den “Entwurf zur Umsetzung von Prinzipien des Datenschutzes und der Informationssicherheit in RFID-Anwendungen” der EU-Kommission. Die Umfrage endet am 25. April 2008.
Die EU-Kommission hat eine Online-Umfrage zu RFID und Datenschutz gestartet. Bis zum 25. April kann sich jeder beteiligen und die Vorschläge der EU-Kommission zum Datenschutz und zu Sicherheitsmaßnahmen beim RFID-Einsatz kommentieren.
Die EU-Kommission ist sich zugleich bewusst, dass Endverbraucher Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und eines möglichen Missbrauchs von RFID zu diskriminierenden Zwecken hegen. So wäre es beispielsweise technisch möglich, mittels RFID die Einkaufsgewohnheiten von Verbrauchern auszuforschen und die Preise von Waren zu personalisieren. Dann würden “gute Kunden” in einem Geschäft weniger für dieselbe Ware zahlen müssen als Gelegenheitskunden. Oder es wäre in Kombination mit implantierten RFID-Chips oder RFID-Chips im Ausweis möglich, die Nutzung bestimmter Geräte (z.B. Zigarettenautomaten) oder Dienstleistungen (z.B. Arztbesuch) nur durch bestimmte Personen zu erlauben. Versuche damit laufen weltweit seit Jahren.
Zur Umfrage >>>
Quelle: Golem
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Sep
24
2007
von oldman
Jetzt war alles mal wieder garnicht so gemeint! “Deutschland ist in hohem Maße sicher” – warum dann die Diskussion der vergangenen Wochen? Ging es garnicht um die Sicherheit – ein Schuft, wer böses dabei denkt!
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