Dez
2
2009
von oldman
Eine gute Sache – hoffentlich gibt es das bald im Handel:
Wegwerfbatterien müssen neu definiert werden. Die am meisten verwendeten Batterien sind Alkaline-Mangan Batterien und verursachen jährlich Tausende Tonnen gefährlichen Abfall. Dies soll ab jetzt anders werden. Zwei Studenten aus Österreich haben ein Ladegerät für Alkali-Batterien entwickelt mit dem dieser Batterietyp wiederaufgeladen werden kann, bis zu 90% der anfänglichen Kapazität.
Besser ist natürlich, gar keine Batterien verwenden, aber immerhin.
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Nov
21
2009
von oldman
Gestern war Kindertag – wer hat’s gemerkt? Wie sieht die Zukunft für die Kinder aus? Was hinterlassen wir ihnen?

Bei Sonnentaler findet sich ein pädagogisches Modul zum Thema Das Klima, mein Planet und ich!.
»Was passiert, wenn Inlandeis schmilzt? Was, wenn Meereis schmilzt? Wie haben sich die mittleren Temperaturen auf der Erde in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Warum ist Kohlendioxid (CO2) ein Treibhausgas und wie hat sich seine Konzentration im letzten Jahrtausend verändert? Welche Folgen hat der Klimawandel für unsere Gesundheit und die Artenvielfalt?« – all das wird behandelt.
Die Arbeitsblätter gibt es hier.
Mit etwas Ironie kann man sagen: »Wenn wir den Kindern den Klimawandel bescheren, sollen sie wenigstens verstehen, was wir mit angerichtet haben!« Oder gibt es doch noch Hoffnung??
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Aug
19
2009
von oldman
Carsten Otte ist viel unterwegs. Zu Fuß mit dem Fahrrad, der Bahn oder dem Flugzeug. Manchmal auch im Auto – als Beifahrer.

Er hat keinen Führerschein. Er hatte auch nie einen. Geht das? Es geht. Immer besser. Und Carsten Otte berichtet, wie es geht. In »Goodbye Auto« erzählt er von seinen abenteuerlichen Reisen, kuriosen Begegnungen und überraschenden Erlebnissen auf seinen Wegen ohne Auto durchs Land.
Das ist die Alternative – nicht das Elektroauto, oder? Wenn wir nicht selbst dazu kommen, wird uns die Wirklichkeit dazu zwingen. Auch Elektroautos füllen die Straßen, stehen im Stau, verbrauchen wertvolle Rohstoffe und auch Strom will erst einmal erzeugt sein.
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Apr
19
2009
von oldman
Gefunden bei konsumpf.de:

Ich werde es nicht durchhalten, aber etwas reduzieren sollte gehen – es spart Energie und schafft Raum für andere Dinge, zumal bei schönem Wetter!!
Alles weitere hat Peter bei konsumpf.de beschrieben.
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Dez
27
2008
von oldman
Trotz Festtag und Feierlichkeit – ich bin am ersten Feiertag auf’s Rad gestiegen und habe eine kleine Runde gedreht. Schön durch die Plantagen und Äcker, auf ruhigen Wegen. Die sonst reichlich vorhandenen Spaziergänger nebst Hunden saßen zu Haus. Es war herrlich entspannend und hinterher fühle ich mich immer pudelwohl. Vielleicht hat sich dabei auch das ein oder andere Plätzchen wieder von den Hüften entfernt
!

by pixelio.de
Das Radfahren auch Energie und Geld spart, lese ich gerade bei oekonews.at. Radfahrer in Österreich haben allein die Spritkosten um rund 225 Millionen Euro verringert und ca. 460.000 Tonnen CO2 durchs Radfahren vermieden. Wenn nicht gerade Schnee liegt, kann man auch im Winter mit dem Rad fahren (aber warm anziehen!). Spikereifen für Fahrräder gibt es übrigens auch.
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Okt
1
2008
von oldman
Leider ist das so anscheinend so, wie das jüngste Beispiel zeigt. In dem Moment, in dem die Macht auf Eine/Einen übergeht, vollzieht sich ein Wandel. Es scheint wie eine Injektion zu wirken; der Wirkstoff heisst “Sachzwang”?.
Die Verhaltensmuster ändern sich anscheinend blitzschnell, ohne dass der/die Betroffene das bemerken. Das Kurzzeitgedächtnis wird gelöscht. Es scheint ein physiologischer Prozess zu sein, den die/der Betroffene nicht beeinflussen kann.
Jüngstes Opfer ist Frau Hajduk, grüne Umweltsenatorin in Hamburg. Sie genehmigt ein Kohlekraftwerk, welches im Wahlkampf von ihr und ihrer Partei noch mehr oder weniger als “Teufelszeug” bezeichnet wurde. Die Auflagen in der Genhmigung werden wohl auch noch fallen.
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Aug
5
2008
von oldman
Damit könnte ich mich auch anfreunden:
Der US-Staat Utah geht einen drastischen Schritt fürs Energiesparen. Am Montag begann für Tausende Staatsbedienste erstmals eine Vier-Tage-Woche. Die Regierung erhofft sich davon Einsparungen bis zu 20 Prozent.
Durchaus ein nachdenkenswerter Vorschlag. Zusätzlich zum Energiespareffekt haben die Staatsbediensteten ein verlängertes Wochenende. Das wäre auch bei uns sicher machbar, zumal Freitags sowieso viele schon ab Mittag gen Heimat streben.
Verschenkt wird in Utah allerdings nichts, denn die neuen Dienstpläne sehen statt bislang acht nun zehn Stunden Arbeit am Tag vor.
Quelle: nzz online
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Okt
21
2007
von oldman
Über die von EON angekündigten Strompreiserhöhungen in Höhe von knapp 10% schlugen die Wellen allenthalben hoch. Es wird Abzocke, pures Gewinnstreben, Preistreiberei angeprangert. Auch die Bundesregierung will sich nun einschalten. Das klingt ja erst einmal gut.
Wenn man den Konzernen – egal ob EON, RWE, Vattenfall oder EnBW – pures Gewinnstreben oder Abzocke vorwirft (auch von Seiten der Bundesregierung wird in diese Kerbe gehauen), dann ist das erst einmal populistisch und auch befremdlich, zumal sich die staatliche Aufsicht als nicht sehr wirksam zeigt. Diesen Konzernen ist ja gerade Gewinnerwirtschaftung immanent. Wenn BMW oder die Deutsche Bank Rekordgewinne melden und trotzdem Preiserhöhungen oder sogar Entlassungen ankündigen, dann wird dies als Beweis für die Wirtschaftskraft des Standortes Deutschland gewertet. Wenn dies für Stromkonzerne nicht gelten soll, dann muss man den Stromkonzernen die Gewinnerwirtschaftung verbieten. Die Begründung wäre interessant und hätte sicher Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige.
Zwischenbemerkung: Auch wenn es vielleicht so aussieht – ich verteidige hier nicht die Preispolitik der Stromkonzerne!
In der Frankfurter Rundschau hat man die wichtigsten Argumente für die angekündigte Strompreiserhöhung einmal untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Erhöhungen der Einkaufspreise zu 1% Preissteigerung führen dürfte und Steuern und Abgaben sich lediglich mit 0.2 Cent auswirken sollten. Ähnliche Rechnungen würde ich gerne einmal öffentlich gemacht sehen, wenn BMW oder die Deutsche Bank Preiserhöhungen ankündigen.
Aus Sicht des umweltbewussten Energieverbrauchs sind diese angekündigten Preiserhöhungen ja sogar positiv zu sehen. Jeder Cent Preiserhöhung macht die umweltverträglichere Energieerzeugung attraktiver. Anbieter gibt es und ein Wechsel ist leicht, was ich selbst schon erfahren habe.
Aber noch einmal zurück zu dem angeprangerten Gewinnstreben. Die Bundesagentur für Arbeit verkündet, dass auch 2007 mit einem Überschuss gerechnet wird. Das ist gut für den Bundeshaushalt und macht sich (vielleicht) auch für jeden Einzelnen von uns über niedrigere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bemerkbar – wäre ja schön!
Andererseits wird aber die immer mehr anwachsende Armut in Hartz IV-Haushalten, insbesondere die Kinderarmut, öffentlich. Wie macht man diesen Menschen die Überschüsse der Bundesagentur für Arbeit plausibel?
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