Jan
23
2010
von oldman
Ab und an nutze ich TeX ⁄ LaTeX, auf eher niedrigem »Wissensniveau«. Und das bedeutet dann ab und an, das ich suchen muss – nach Lösungen, die ich in meiner Hausbibliothek nicht finde. Und wenn man im Web nach Tipps zu TeX ⁄ LaTeX sucht, stösst man mehr oder weniger schnell auch auf die Website von Jürgen Fenn. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist er anerkannter TeX- ⁄ LaTeX-Experte. Also – wer etwas zu TeX ⁄ LaTeX sucht, sollte dort mal nachsehen.
In seinem Blog schneeschmelze veröffentlicht Jürgen Fenn darüber hinaus seine »vermischten Schriften«. Dort findet sich ein Artikel zur Zeitschrift »Das Blättchen«.

In der Nachfolge der legendären »Weltbühne«, widmet sich die Zeitschrift Themen aus Politik, Kunst und Wirtschaft. Die Artikel stehen komplett online zur Verfügung; eine gedruckte Version gibt es nicht mehr. Es steht ein Archiv zur Verfügung, das nach und nach auch mit den älteren Ausgaben gefüllt wird.
Zum Appetit machen – hier das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 1 ⁄ 2010:
Martin Nicklaus . . . . . Vom Nichts zum Nichts
Christoph Butterwegge . . . . . Fünf Jahre Hartz IV
Erhard Crome . . . . . Hundert Tage Westerwelle
H.W. Konrad . . . . . Horrorskop 2010
Wolfgang Schwarz . . . . . Freie Fahrt für Rüstungsexporte
Sibylle Sechtem . . . . . Beton
André Brie . . . . . Der Bürger als Aktionär
Eduard Fuchs . . . . . Franz Mehring — gestorben am Tode seiner Freunde
Axel Fair-Schulz, Potsdam/N.Y. (USA) . . . . . Golo Mann
Silke Peters . . . . . DORA
Dmitrij Kaljushnyj, Moskau . . . . . Nötigung
Uri Avnery, Tel Aviv . . . . . Des Kitsches Gipfel
Ines Fritz . . . . . Die Frauenquote
Renate Hoffmann . . . . . In Ulm
Antworten | Bemerkungen
Extra: Das Nachlaßverzeichnis Kurt Tucholskys. Herausgegeben von Sven Ekdahl. Mit einem Kommentar von Hans-Christian Weber.
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Nov
29
2009
von oldman
Der Haushalt ist der unfallträchtigste Ort und so ist es auch nicht verwunderlich, das es mich im Haushalt »erwischt« hat. Ein Muskelfaserriss in der Wade »musste« es sein. Ich war überrascht, wie laut die Muskeln reissen. Jetzt heisst es Geduld haben und durchs Haus und die nähere Umgebung humpeln. Das geht zum Glück ganz gut.
Sogar das Autofahren über kurze Strecken ist möglich – es ist das linke Bein und seit kurzem habe ich ein Auto mit Automatikschaltung, so dass ich das relativ gut bewältigen kann. Was das Schwierigste dabei ist, ist das Ein- und Aussteigen. Das übliche »Rein- und Rausdrehen« funktioniert z.Zt. nicht so ohne Weiteres – ich muss die Tür sehr weit aufmachen, mich mit dem Rücken zum Sitz stellen, niedersetzen und dann die Beine nachziehen – raus dann umgekehrt. Und dazu braucht es Platz, den mir die Mitmenschen auf Parkplätzen selten einräumen (ohne bösen Willen, denn niemand weiss, das ich Platz brauche). Ich parke möglichts abseits, aber das geht nicht immer.
Insoweit kann ich momentan gut nachvollziehen, was Erika Knobloch bei OFFENE PLATTFORM schreibt. Sie ist schwerbehindert und um überhaupt irgendwo hinzukommen, braucht sie ihr Auto. Und sie ist infolge ihrer Schwerbehinderung hinsichtlich Parken und Ein-/Aussteigen weit mehr gehandicapt als ich (und das ja dauerhaft und nicht nur mal vorübergehend). Eine Parkerleichterung würde ihr das Leben in dieser Hinsicht sehr erleichtern. Aber wie das so ist – das Gesetz sieht eine Parkerleichterung für sie nicht vor, wie Frau Knobloch schreibt.
1999 habe ich das erste Mal beim Ordnungsamt einen Antrag auf eine Parkerleichterung gestellt, weil ich der Meinung war, dass ich mit damals 80 Prozent Behinderung und dem Merkzeichen »G« (erhebliche Körperbehinderung) doch eigentlich eine Parkerleichterung erhalten sollte. Dem war aber nicht so. Heute habe ich 90 Prozent Behinderung und die Merkzeichen »G« und »B« (Begleitperson beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel) aber eine Parkerleichterung habe ich immer noch nicht.
Ich weiß heute, dass es nicht die Schuld des Ordnungsamtes in Dresden ist, sondern dass es gesetzliche Bestimmungen gibt, auf die sich die Mitarbeiter berufen. In denen heißt es, dass man mindestens oberschenkelamputiert oder querschnittsgelähmt sein muss, um das »aG« und damit die Parkerleichterung zu erhalten. Aber lassen sich Einzelschicksale wirklich in vorgefertigte Schubladen packen? Muss man nicht viel mehr berücksichtigen, welchen Zugewinn an Lebensqualität und wieder gewonnene Selbstständigkeit der betreffende Mensch erhalten könnte und müsste man nicht darauf die jeweilige Entscheidung begründen?
Wenn ich so etwas lese, fällt mir ein alter Spruch ein: »Rechtlich einwandfrei, aber moralisch höchst bedenklich!«
Wem geht oder ging es ähnlich wie Frau Knobloch? Wer hat bessere Erfahrungen gemacht? Frau Knobloch würde sich über Erfahrungen, Tipps etc. freuen.
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Aug
14
2009
von oldman
Wenn jemand ein Monopol (oder fast Monopol) hat, leidet fast immer sein Image darunter – selbst dann, wenn er aus seiner Monopolstellung nicht unbedingt kritikwürdiges Kapital schlägt. So geht es auch immer wieder Google.
Albrecht Ude findet Google grundsätzlich gut, empfiehlt aber, mal eine Woche ohne Google zu leben und dafür andere Suchmaschinen zu nutzen. Auch deshalb, um mal zu sehen, dass es durchaus auch Suchergebnisse gibt, die Google so nicht unbedingt bringt. Auf seinem Blog Eine Woche ohne schreibt er zu seinen Beweggründen und listet auch eine große Zahl alternativer Suchmaschinen auf. Wer noch weitere Suchmaschinen kennt, kann diese dort hinzufügen.
Ich werde sicher nicht eine Woche ohne arbeiten, nutze aber sowieso nicht ausschließlich Google (und habe hier ja auch schon des öfteren auf Alternativen hingewiesen und diese kurz vorgestellt). Bin also im Grunde dabei.
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Jun
11
2009
von oldman
Soziale Netzwerke sind nicht nur sozial, sondern sie bieten auch Gelegenheit, potentielle Kunden kennen zu lernen. Versicherungsvermittler haben dies anscheinend schon entdeckt. In einem Interview bei VersicherungsJournal findet sich dazu interessante und aufschlussreiche Aussagen.
Also, daran denken, falls Ihr dort ‘plaudert’.
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Jun
9
2009
von oldman
Der Auftakt für eine europaweite Aktion – ich denke schon – es muss nur jemand damit beginnen -Graz tut es und beginnt mit der Installation öffentlicher Hotspots:
Noch in diesem Monat werden die ersten WLAN-Hotspots montiert. Bis Jahresende sollen es 150 sein, wenn es nach Gemeinderat Dominic Neumann von der konservativen ÖVP geht. Begonnen wird in der Innenstadt. Neumann denkt in mittlerer Zukunft aber an eine Ausweitung bis an den Stadtrand.
Für den Endausbau im Jahre 2012 sind in Graz, der mit 250.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Österreichs, immerhin 400 Hotspots vorgesehen.
In Berlin überlegt man noch?
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Apr
19
2009
von oldman
Gefunden bei konsumpf.de:

Ich werde es nicht durchhalten, aber etwas reduzieren sollte gehen – es spart Energie und schafft Raum für andere Dinge, zumal bei schönem Wetter!!
Alles weitere hat Peter bei konsumpf.de beschrieben.
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Apr
9
2009
von oldman
Mit Linguee ist eine Suchmaschine speziell für Übersetzungen an den Start gegangen. Das Besondere dabei: Wörter werden in unterschiedlichen Sinnzusammenhängen passend übersetzt. Derzeit werden Deutsch und Englisch unterstützt, weitere Sprachen sollen folgen.

Ich habe es mal probiert – ein toller Dienst, obwohl noch Beta. Kommt direkt in meine Lesezeichensammlung!
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Apr
5
2009
von oldman
40 Prozent Rückgang bei Internetnutzung
Fast die Hälfte des Traffic nur für Raubkopien?
Die Internetnutzung in Schweden ist nach Inkrafttreten eines Gesetzes gegen Raubkopien deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der Organisation Netnod Internet Exchange, die den Datenverkehr beobachtet, ging die Internetnutzung seit dem 1. April um schätzungsweise 40 Prozent zurück.
Verhaltensforschung für Webseiten
Die Hamburger Firma eTracker betreibt Verhaltensforschung für Webseiten – ohne personalisierte Daten zu sammeln und streng von einer Datenschutzbehörde kontrolliert. Interessante Ergebnisse.
Typologie von Computer-, Internet- und Handy-Nutzern
Zehn verschiedene Einstellungen im Umgang mit den digitalen Techniken und Online-Welten hat das US-amerikanische Pew-Institut ermittelt und daraus eine Typologie von Computer- und Internetnutzern entwickelt. Wozu gehörst Du?
Digitale Mitarbeiter, Ambivalente Netzwerker, Medienschieber, Herumtreiber, Mobile Anfänger, Desktop-Veteranen, Gelegenheitssurfer, Informationsrückständige, Gleichgültige oder Internet-Abstinenzler.
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