Mrz 1 2009

Schluss mit Extras für IE6

von oldman

iedeathmarch2009

Wieviel Extrawürste sind im Web für den IE6 gebraten worden – keiner kann das genau sagen, jeder hat sich schon mal damit rumgeärgert. Damit soll ab März 2009 Schluss sein.
Dieser unseelige “Browser” ist 7 Jahre alt – schicken wir ihn in Pension, für immer.
Zur Homepage der Initiative >>>

Via KDE4.DE


Jul 17 2008

Mal schnell was zum Tag

von oldman

Die letzten Tage habe ich mich mehr mit dem Computer, respektive der darauf installierten Software, beschäftigt – nein, keine Probleme beseitigt, sondern interessiert rumgestöbert.
Mit dem Umstieg von Ubuntu auf sidux, bin ich auch zum KDE-Desktop gewechselt. Und da bietet sich eine Welt vieler kleiner Hilfsprogramme, die einem das Leben leichter machen. Da kommt Probieren zum Studieren und schwuppst, vergeht die Zeit! Aber macht Spaß!

Was ich so nebenbei heute zu Software gelesen habe:

Der OpenBSD-Entwickler Otto Moerbeek hat einen Fehler im Parsergenerator Yacc aufgespürt und behoben, der dort schon seit 1975 vorhanden war. Moerbeek war bei seiner Arbeit am Speicherverteiler Malloc darauf gestoßen.

Keiner hat’s bisher gemerkt. War dann wohl auch kein Fehler ;-) .

Und C. Wulff offenbart so einfach, dass er kein Alphatier ist, nicht den absoluten Machtwillen hat und deshalb auch nicht Kanzler werden will! Er will lieber niedersächsischer Landesvater bleiben.
Taktik oder Ehrlichkeit? Ungewohnte Töne aus Politikers Mund.


Jul 7 2008

TEA – ein Editor für Linux

von oldman

In der Linux-Welt gibt es – der UNIX-Philosophie folgend – für jeden Einsatzzweck ein leistungsfähiges Programm. Es soll gut können, wofür es geschrieben wurde und nicht mit Merkmalen überladen sein, die für den eigentlichen Zweck nicht erforderlich sind. Die sog. eierlegende Wollmilchsau ist verpönt.
Nun gibt es verschiedene Ansichten darüber, welche Merkmale und Funktionalitäten jeweils erforderlich sind, woraus dann eine Vielzahl kleiner, effektiver Programme für den gleichen Einsatzzweck resultieren. Deshalb liebe ich Linux-Systeme auch so – man hat die Auswahl!
Oft wurden die Programme geschrieben, weil User mit den vorhandenen Programmen nicht zufrieden waren und sie sich deshalb ein eigenes Programm aus den vorhandenen entwickelten. So ist das auch bei Editoren.

Jede Linux-Distribution installiert beim Aufsetzen des Systems mindestens einen Editor mit dem OS zusammen. In der Regel sind es vi und ed, sowie ein weiterer Editor, oft nano.
Die Desktopumgebungen Gnome (gedit), KDE (kate) und XFCE4 (mousepad) bringen dann jeweils den in Klammern aufgeführten Editor mit.
Wer darunter nicht den Editor findet, der seinen Ansprüchen gerecht wird, kann aus einem großen Reservoir von Editoren schöpfen.
Ich habe mal in synaptic in den ubuntu-Paketquellen nach “editor” suchen lassen – hier das Ergebnis (ohne Entwicklungsumgebungen und speziellen html-, xml-, LATeX-, Font-, hex-, Sound- … Editoren):

aee, axe, e3, ee, elvis, emacs, fte, gobby, gtkedit, jed, jEdit, joe, jove, kedit, kwrite, leafpad, levee, lpe, mateedit, medit, mg, mped, ne, nedit, qemacs, scite, ted, textedit.app, the, vile, yudit

- uff, das war’s! Einige wenige sind mir vielleicht durchgerutscht, aber es sind trotzdem beeindruckend viele (das Gesamtangebot zu Editoren in Ubuntu 8.04 findet man hier).

TEA - Editor

Ein Editor, den ich oben nicht aufgeführt habe, ist TEA. Er ist auch in den Paketquellen von Ubuntu und sidux, ich habe ihn mal installiert und bin begeistert! Klein, aber mächtig, wie man so schön sagt! Entwickelt hat ihn Peter Semiletov, geboren in Kiev (USSR) 1977. Er arbeitet z.Zt. als Journalist und schreibt meistens über Freie Software/Open source und digitales Sound-/Video-processing. Er hat den Editor für sich geschrieben und das merkt man – im positiven Sinne.
Neben dem, was ein Editor so können muss, findet sich vieles, was ein für den Markt programmiertes Programm nicht beinhalten würde (so nette Gimmicks wie z.B. die Umwandlung von arabischen Zahlen in römische, die Umwandlung von Text in Morsezeichen, die Verschlüsselung von e-mail-Adressen). Und er ist schnell, der kleine Editor, der auch sehr sparsam mit Speicherplatz umgeht.
Die Version in Ubuntu und sidux (die wohl aus den Debian-Quellen stammt) ist auch in deutsch lokalisiert (ich habe die Version 17.5.4 installiert; es gibt mittlerweile eine Version 18).

Wer sich näher damit befassen will – ich habe das Handbuch mal, so gut es mir möglich war, übersetzt – nach bestem Wissen und Gewissen – trotzdem bei Gebrauch kritisch lesen und damit umgehen – Garantie für die Übersetzung bzw. aus dem Gebrauch dieser Übersetzung resultierender Probleme übernehme ich ausdrücklich nicht!
Zu finden ist es hier (es basiert auf dem in der TEA-Version 17.5.4. enthaltenen Manual). Es ist ein html-File, in UTF-8 kodiert.
Das Originalhandbuch (in englisch), beschreibt nicht sämtliche Funktionen, aber man kommt trotzdem gut mit dem Programm zurecht.

Links zu TEA:
Homepage des Editors
Das englische TEA-Manual (pdf-File)
Die Homepage von Peter Semiletov (in russischer Sprache)


Jun 23 2008

Sawfish schwimmt wieder munter

von oldman

sawfish window manager

Ein alter Bekannter wird seit einiger Zeit wieder aktiv weiter entwickelt. Sawfish, ein schneller und extrem konfigurierbarer Window-Manager, wird seit Juni 2007 von Janek Kocziki betreut und schwimmt anscheinend wieder munter durch die Gewässer.
Ich hatte ihn eine zeitlang verwendet, ihn dann aber aus den Augen verloren. Werde ihn jetzt aber mal wieder versuchen, zumal er auch in den ubuntu-Paketquellen ist und über synaptic schnell und komplikationslos installiert werden kann.
Bei Pro-Linux findet sich ein aktueller Artikel zur Installation und Konfigurierung. Sawfish lässt sich problemlos in Gnome und KDE integrieren, läuft aber auch solo. Mit einigen kleinen Zusatzprogrammen kann man sich eine kleine und schnelle Desktopumgebung bauen, die man in allen Belangen seinen Wünschen anpassen kann.


Jun 21 2008

Microsoft: OpenDocument hat gewonnen

von oldman

Microsofts US-Technikchef Stuart McKee auf dem Red Hat Summit 2008:

ODF habe klar gewonnen, sagte Stuart McKee bei einer Dikussionsrunde über die Office-Dokumentenformate. Das berichtet Infoworld. Verdeutlicht werde dieser Sieg dadurch, dass Microsoft ODF in seinem Office-Paket unterstützen wird, sagte McKee. Man habe ODF schon früher implementieren wollen, dies sei aber während der Office-2007-Entwicklung nicht mehr möglich gewesen.

Via Golem


Jun 18 2008

Gnome Do – ein nützliches Hilfsmittel

von oldman

Gnome Do

Im gerade erschienenen Heft 07/2008 von linuxuser ist auch ein Artikel zu Gnome Do. Dabei handelt es sich um ein Hilfsprogramm a la Quicksilver für Mac OS X bzw. Gnome Launch Box.
Gnome Do ist Informationssucher, Dateihandlingprogramm und Starter. Für ubuntu steht es seit der Version 8.04 in den Paketquellen zur Verfügung.
Hat man das Programm gestartet und will es in den Hintergrund verbannen, reicht ein Klick auf eine beliebige Stelle des Desktops ausserhalb des Anwendungsfensters von Gnome Do – will man das Tool wieder nach vorne holen, tippt man [Windows-Taste]+[Leertaste]. Die Programmierer denken an jeden – so bekommt auch die [Windows-Taste] bei Linux immer mal etwas zu tun.


Jun 13 2008

Neues von Opera

von oldman

Version 9.5 des Webbrowsers Opera wurde freigegeben.

Die in der Version 9.5 verfügbare Applikation beruht wie ihre Vorgänger auf der Qt-Bibliothek und wurde nach Angaben der Entwickler gegenüber der letzten Beta-Version weitgehend stabilisiert. Neben Korrekturen bietet die neue Version des Browsers eine Reihe von Verbesserungen und Neuerungen, die sowohl an der Oberfläche wie auch unter der Haube zu finden sind. Zu den wohl größten Neuerungen seit der letzten 9er-Version gehört Opera Link. Damit sind Anwender in der Lage, Lesezeichen, Speed Dial oder Notizen, die Sie im Opera-Browser erstellt haben, mit anderen Opera-Produkten zu synchronisieren.
Der Browser ist für FreeBSD, Linux, Mac OS X, Solaris und Windows verfügbar.
(Via pro-linux)

Opera fuer usb

Opera 9.5 gibt es auch für den USB-Stick. Runterladen, entzippen und man hat seinen Liebling(k)sbrowser immer dabei (Via www.portableapps.de.ms).


Apr 25 2008

LaTex – ein besonderes Textverarbeitungsprogramm

von oldman

Es ist schön, auch mal in einer ‘Nicht-Fachveröffentlichung’ etwas über meine Lieblingstextverarbeitung zu lesen.
Bei fr-online.de findet sich ein kurzer Überblick über LaTex, eine Textverarbeitung, die nach dem Prinzip ‘Man bekommt das, was man auch wirklich beabsichtigt hat’ arbeitet. Es bedarf einiger Einarbeitung und wenn man nur Briefe oder kurze Notizen schreibt, ist es sicher überdimensioniert. Ich habe aber schon diverse längere Berichte mit Einbindung von Bildern und Grafiken damit geschrieben und das Ergebnis schlägt den Output von bekannteren Textverarbeitungen um Längen.
Die Gestaltungsmöglichkeiten sind extrem vielfältig und insbesondere für wissenschaftliche Veröffentlichungen ist LaTex erste Wahl.

Sehr vieles zu LaTex findet man bei Dante e.V.. Latex ist Bestandteil jeder Linux-Distribution oder kann dort problemlos nachinstalliert werden, ist aber auch für andere Betriebssysteme verfügbar.