Okt
25
2009
von oldman
Heidi Klum und Kate Moss sind nur eine Seitenlinie der Evolution – die Hauptlinie hat mit den Frauen etwas anderes vor.
Die Frau der Zukunft ist kleiner und molliger, dafür ist sie gesünder und fruchtbarer. Das hat eine Studie von Evolutionsbiologen um Stephen Stearns von der Yale University ergeben (»Proceedings of the National Academy of Sciences«, online).
Via NZZonline
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Aug
23
2009
von oldman
Die Schweizer bedrückt anscheinend nicht nur der Schwund des Bankgeheimnis, sondern auch, dass sie nicht die höchsten (sondern nur die schönsten) Berge haben. Dabei können sie für die Höhe der Berge genau so wenig, wie für die Festigkeit des Bankgeheimnis. Und wer ist nun Schuld?
Die Gletscher. Die Eisströme schleifen den Fels ab und machen dabei die Gebirgshebung teilweise rückgängig. In den Alpen reichen sie weiter in die Täler hinunter als in Gebirgen in wärmeren Klimazonen. Denn sie existieren in der Regel nur oberhalb der Schneegrenze, also dort, wo der Schnee auch im Sommer nicht schmilzt. In den Alpen liegt dieser Wert bei 3000 Metern, im Himalaja bei bis zu 6000 Metern. Deswegen können Gletscher den Himalaja nicht so weit hinunter abhobeln wie hierzulande die Alpen. Im Berner Oberland hätte also auch der Mount Everest schlechte Karten – wegen des Klimas und nicht wegen der Geologie.
Da ist es ja geradezu ein Glück für die Schweiz, wenn in Folge der zunehmenden Erwärmung die Gletscher verschwinden. Dann sollten aber die Bewohner der Dörfer Fieschertal und Fiesch im Wallis aufhören, dafür zu beten, das der Aletschgletscher nicht weiter schmilzt.
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Aug
8
2009
von oldman
Essen sich die Menschen in die Verschuldung und werden dadurch dick oder können sich verschuldete Menschen nur solche Lebensmittel leisten, die dick machen? Oder gibt es weitere Deutungsansätze?
Die Wissenschaft ist anscheinend auch ratlos – oder zeigen sich hier statistische Korrelationen, die im Grunde nichts miteinander zu tun haben?
Zwischen Überschuldung und Fettleibigkeit gibt es laut einer neuen Studie aus Mainz einen eindeutigen Zusammenhang. Überschuldete Menschen in Deutschland haben demnach ein höheres Risiko, übergewichtig oder fettleibig zu sein als der Bevölkerungsdurchschnitt. Unklar ist aber noch, was Ursache ist und was Wirkung.
Werden fettleibige Menschen von den Banken jetzt hinsichtlich Kreditwürdigkeit unter ganz anderen Voraussetzungen bewertet? Ich frage mich, warum solche Untersuchungsergebnisse veröffentlicht werden, solange man im Dunkeln tappt.
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Sep
27
2008
von oldman
In E-Mails wird wesentlich mehr geschwindelt und gelogen, meinen US-Wissenschaftler herausgefunden zu haben (schreibt George W. Bush E-Mails?).
E-Mails seien zudem die Kommunikationsform am Arbeitsplatz, der man am wenigsten vertrauen könne, weil man nicht den “Luxus” hat, nichtverbale Hinweise beobachten zu können, was großen Spielraum für absichtliche Täuschungen gibt. Das trifft allerdings für sämtliche schriftlichen Mitteilungen zu.
E-Mail-Kommunikation reduziert allerdings in Arbeitsbeziehungen im Gegensatz zu Mitteilungen auf dem Papier Vertrauen und Kooperationsbereitschaft mehr. Erklären können die Wissenschaftler aber den Unterschied nicht.
Also mal wieder eine Meldung, die erst mal nur Verwirrung stiftet. Erklären kann man die Ergebnisse nicht, aber sie werden trotzdem veröffentlicht. Was fange ich jetzt damit an? Soll ich denn E-Mails, die ich im Berufsleben erhalte, jetzt mehr misstrauen? Ist diese Meldung ein Grund mehr, E-Mails einfach zu löschen
, was schon mal ein positives Ergebnis wäre und mir nach 2 oder 3 Wochen Urlaub viel Entlastung verschaffen würde! Ich könnte dann behaupten, ich hätte die E-Mail nicht bekommen – aber das wäre ja auch schon wieder eine Lüge!
Via heise online
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Aug
22
2008
von oldman
Ich kann ihn nicht riechen! So sagt man schon mal und meint damit die Abneigung einem Menschen gegenüber. Und das nicht, weil diese Person besonders ‘aufdringlich’ riecht. In der Regel geht es dabei vordergründig nicht ums Riechen, eher unbewusst gebraucht man diese Redewendung. Vielleicht war früher unser Geruchssinn feiner und wir konnten Sympathie oder Antipathie wirklich per Nase wahrnehmen. Der Geruchssinn ist ja schon bei der Geburt voll ausgereift und das olfaktorische Gedächtnis ist besonders dauerhaft.
Die Pheromone nehmen wir heute unbewusst wahr. Vielleicht war dies früher einmal anders. Forscher der Universität Lausanne haben jetzt denjenigen Teil des Geruchsystems von Mäusen identifiziert, der Alarm-Pheromone riechen kann. Vielleicht waren (oder sind?) wir dazu auch in der Lage? Riechen wir, wenn jemand in unserer Nähe unter Stress steht oder Angst hat? Man meint es zu ’spüren’, aber möglicherweise ist es der Geruchssinn, der uns dies meldet.
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Apr
28
2008
von oldman
Vor kurzem gab es ja die Meldung, dass Bertelsmann einen Teil von Wikipedia als Printausgabe veröffentlichen will. Bin gespannt, wie die die Links hinkriegen
!
Wikipedia ist im Internet sicher eine der meistaufgesuchten Sites. Darüber geht unter, dass es im Netz auch zahlreiche andere Fundstellen mit lexikalischem Wissen gibt.
Interessante Fundstellen habe ich im folgenden mal aufgelistet. Dabei handelt es sich um historische Nachschlagewerke, die deswegen aber nicht ‘veraltet’ sind.
retro-Bibliothek (diverse Nachschlagewerke) >>>>
Allgemeine Deutsche Biographie >>>>
Johann Heinrich Zedlers Universal-Lexicon >>>>
Krünitz: Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft >>>>
Zieht man verschiedene Ausgaben von Nachschlagewerken heran, kann man auch die Entwicklung von Wissen nachvollziehen. In Wikipedia überschreiben die Änderungen den alten Text. So ist alles up to date, aber die Entwicklung ist nicht nachvollziehbar (oder führt Wikipedia eine Historie der Einträge?).
(Via: Manufactum Hausnachrichten, Sommer 2008)
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Apr
1
2008
von oldman
Kaum ist die Meldung raus, dass das Brockhaus-Lexikon online gestellt und kostenlos nutzbar sein soll (was auch zur Einstellung der Papierversion geführt hätte), hat der Verkauf der Papierversion angezogen. Der Verlag denkt jetzt sogar an eine neue Auflage.
Eine schöne Entwicklung; auch wenn sich dadurch(?) der für Mitte April geplante Start des kostenlosen Lexikon-Portals, das die Inhalte der 30-bändigen Reihe online zur Verfügung stellt, um mehrere Wochen verschiebt.
Dieses 30bändige Werk ist mehr als nur eine Reihe Bücher. Es spiegelt eine Epoche wieder und ich habe als Kind und Jugendlicher unzählige Stunden damit verbracht, darin zu schmöckern – was nicht nur bildet, sondern auch die Muskeln stärkt, denn die einzelnen Bände haben ihr Gewicht – nicht nur im übertragenen Sinne!
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